Nina Chuba: Acht Jahre Führerschein, immer noch auf der Übungsstrecke?

27.11.2025 · Szene

Nina Chuba, bekannt für ihre Hits und Präsenz, hat kürzlich in einem BigFM-Clip für Kopfschütteln gesorgt – oder eher für ein kollektives Nicken derer, die den Struggle kennen. Acht Jahre ist es her, dass sie ihren Führerschein gemacht hat, und trotzdem gesteht die Bremerin ganz offen: Sie ist immer noch in der „Übungsphase“. Ein ehrlicher Move, der im Netz direkt die Runde macht.

In einer Welt, in der alles perfekt sein muss und Social Media nur den Drip, die neuen Autos und das schnelle Leben zeigt, ist so ein Geständnis Gold wert. Viele Artists posten nur die Glanzseiten. Nina Chuba zeigt hier eine Seite, die jeder kennt: Die Unsicherheit, das Zögern, die Angst vor dem Straßenverkehr, auch wenn man den Lappen längst in der Tasche hat. Das ist kein seltenes Phänomen, aber selten wird es von jemandem mit ihrer Reichweite so offen thematisiert.

Man könnte es als PR-Gag abstempeln, um nahbarer zu wirken. Aber wer Nina verfolgt, weiß, dass sie oft mit einer gewissen Direktheit auftritt. Dieses Geständnis wirkt weniger wie eine kalkulierte Strategie und mehr wie ein echter Blick hinter die Kulissen, der viele abholt, die sich selbst nicht trauen, nach Jahren wieder hinterm Steuer Platz zu nehmen.

AUTHENTIZITÄT ODER NUR EIN FILM?

Genau hier liegt der Kern der Sache. Während andere Artists krampfhaft versuchen, ein makelloses Image aufrechtzuerhalten, zeigt Nina Chuba, dass es okay ist, Schwächen zu haben. Das ist ein starkes Signal, besonders für eine junge Zielgruppe, die ständig mit Perfektion konfrontiert wird. Es ist ein Kontrast zu dem, was man sonst oft in der Deutschrap-Szene sieht, wo oft nur von Erfolg, Reichtum und absoluter Kontrolle die Rede ist.

Es zeigt auch, dass der Druck, immer on top zu sein, nicht nur musikalisch existiert, sondern auch im Privaten. Wer kennt es nicht, dass man bei gewissen Dingen einfach nicht in die Gänge kommt, obwohl alle anderen schon längst am Start sind? Nina Chuba macht hier keinen auf Babo, der alles im Griff hat, sondern auf Mensch. Das ist erfrischend und lässt sie bei vielen Fans punkten.

Ob Nina Chuba nun demnächst Fahrstunden nimmt oder weiterhin auf den Beifahrersitz vertraut, bleibt ihre Sache. Was bleibt, ist die Message: Man muss nicht immer alles können oder perfekt sein, um erfolgreich und relevant zu sein. Manchmal ist es gerade die Ehrlichkeit über die eigenen Unzulänglichkeiten, die am Ende am meisten Respekt einbringt. Ein kleiner Clip, der viel über Authentizität und den Druck in der Öffentlichkeit aussagt.

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Was denkt ihr? Ist Nina Chubas Geständnis ein kluger Schachzug oder einfach nur ehrlicher Talk? Diskutiert mit uns im Forum!

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