Manuellsen vs. Bushido: Reittrainer-Foto eskaliert
Kürzlich hat Manuellsen in seiner Instagram-Story ein Foto von Anna Marias Reittrainer Fred geteilt. Die Message dahinter war unmissverständlich: ein direkter Seitenhieb gegen Bushido, der einmal mehr zeigt, wie tief die Gräben zwischen den beiden Camps noch immer sind.
Es ist kein Geheimnis, dass die Beziehung zwischen Manuellsen und Bushido seit Jahren auf Kriegsfuß steht. Dieser jüngste Move ist jedoch eine neue Eskalationsstufe. Statt sich direkt mit Bushido anzulegen, wird hier ein Dritter – der Reittrainer, der durch die Schlagzeilen rund um Bushidos Ex-Frau bekannt wurde – instrumentalisiert. Ein klarer Versuch, Bushido dort zu treffen, wo es wehtut, und gleichzeitig die öffentliche Aufmerksamkeit auf eine private Angelegenheit zu lenken. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten, die Kommentare unter einschlägigen News-Posts platzen förmlich.
WAS HINTER DEM MOVE STECKT
Dieser Schachzug von Manuellsen ist mehr als nur eine Provokation. Es ist eine Demonstration von Reichweite und Einfluss, gepaart mit dem bewussten Überschreiten einer unsichtbaren Grenze. Manuellsen weiß genau, welche Knöpfe er drücken muss, um maximale Resonanz zu erzeugen. Es geht nicht nur darum, Bushido persönlich anzugreifen, sondern auch darum, die eigene Position im ewigen Beef-Game zu festigen. Die Aufmerksamkeit ist garantiert, egal ob positiv oder negativ. Und genau das ist das Kalkül.
Für uns bei 10von10 ist klar: Solche Aktionen sind ein zweischneidiges Schwert. Einerseits halten sie die Szene am Laufen, sorgen für Gesprächsstoff und zeigen, dass Rap eben auch immer ein Spiel um Dominanz und Provokation ist. Die Fähigkeit, den Gegner mit unerwarteten Moves aus der Reserve zu locken, gehört für viele zum Game. Andererseits driftet die Sache hier gefährlich nah an die Privatsphäre von Personen ab, die eigentlich nichts mit dem Rap-Beef zu tun haben. Ein Reittrainer, der unfreiwillig ins Rampenlicht gerät, wird zum Spielball in einem Konflikt, der eigentlich zwei Rapper betrifft. Das ist ein Film, den wir kritisch sehen. Wo zieht man die Grenze, wenn private Beziehungen zur Waffe werden? Das ist nicht nur „Beef“, das ist ein Schritt weiter in eine Richtung, die wir im Forum immer wieder diskutieren: Wann wird aus Punchline wirklich nur noch Asozial? Diese Art von Provokation mag kurzfristig Klicks generieren, aber auf lange Sicht könnte sie der Glaubwürdigkeit und dem Respekt innerhalb der Szene schaden.
Manuellsen hat mit diesem Post erneut bewiesen, dass er keine Scheu hat, jede sich bietende Gelegenheit für einen Diss zu nutzen. Ob dieser Move ihm am Ende mehr Sympathie oder Kritik einbringt, wird sich zeigen. Fest steht, die Saga um Bushido und Manuellsen ist noch lange nicht auserzählt, und die Grenzen des guten Geschmacks verschieben sich immer weiter.
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