Deutschrap Lexikon
Acker machen
Acker machen – ausführliche Bedeutung
Kurze Definition: „Acker machen“ bedeutet im Deutschrap, hart zu arbeiten, zu hustlen und sich seinen Erfolg unermüdlich zu erarbeiten.
Beispiel
Artist: Fler, Line: „Ich mach‘ Acker, Bruder, jeden Tag“
Bedeutung im Kontext
Wenn jemand „Acker macht“, legt er sich richtig ins Zeug, schuftet unermüdlich für seine Ziele und ist ständig aktiv, um Geld zu verdienen oder voranzukommen. Es geht darum, nicht faul zu sein, sondern tagtäglich am Ball zu bleiben und sich seinen Erfolg hart zu erarbeiten. Der Begriff drückt eine hohe Arbeitsmoral und den Willen zum Erfolg aus, oft in Bezug auf finanzielle Gewinne oder das Erreichen einer bestimmten Stellung.
Ursprung
Der Begriff leitet sich vom traditionellen „Ackerbau“ ab, bei dem das Land mühsam bearbeitet wird. Es ist eine Metapher für harte körperliche oder geistige Arbeit, die Früchte tragen soll. Die Redewendung „Acker machen“ ist im deutschen Sprachraum verankert und hat durch den Rap eine spezifische Konnotation von ‚Geld verdienen durch harte Arbeit‘ erhalten.
Typische Rap-Use
Im Deutschrap wird „Acker machen“ oft als Ausdruck von Fleiß, Ehrgeiz und dem Streben nach Reichtum verwendet. Rapper nutzen es, um zu zeigen, dass sie sich ihren Erfolg hart erarbeitet haben, statt ihn geschenkt zu bekommen. Es ist ein Statement, um den eigenen Hustle zu flexen und zu betonen, dass man immer am Grind ist, um die Kasse klingeln zu lassen oder seine Position zu festigen.
Reimt sich auf
[‚Macher‘, ‚Lacher‘, ‚Kracher‘, ‚Sache‘]
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