Kollegah für Haftbefehl: „Ich liebe seine Musik, ich mache Gebete für ihn“ – Ein Statement, das Respekt neu definiert

21.11.2025 · Szene

Kollegahs Worte über Haftbefehl – „Ich liebe seine Musik, ich mache Gebete für ihn“ – sind eine Ansage, die man erstmal sacken lassen muss. Gerade, weil jeder weiß, welchen Film Hafti in den letzten Jahren durchmacht und seine Doku zuletzt viel offengelegt hat. Das ist kein einfacher Support-Move, sondern ein tiefes Bekenntnis.

Dass Kollegah, der selbst für seine unantastbare Boss-Attitüde steht, öffentlich solche Töne anschlägt, ist bemerkenswert. Haftbefehl war schon vor seiner Doku ein Megastar, dessen Einfluss auf Deutschrap unbestreitbar ist. Doch Kollegahs Statement geht weit über musikalischen Respekt hinaus. Es zeigt eine Verbundenheit, die die Fassaden des oft harten Business sprengt.

WAS HINTER DEN WORTEN STECKT

Wenn einer wie Kollegah von „Gebeten“ spricht, ist das eine andere Liga als ein einfaches Shoutout. Das ist eine Geste, die echte Sorge und Anteilnahme ausdrückt. Es geht hier nicht um Beats oder Bars, sondern um den Menschen hinter dem Mikrofon. In einer Szene, die oft von Beef und Konkurrenzdenken geprägt ist, zeigt das: Am Ende des Tages sind wir alle verbunden, besonders wenn ein Babo wie Haftbefehl gerade schwere Zeiten durchmacht. Es ist ein Aufruf zu Menschlichkeit, ohne dabei belehrend zu wirken.

EINE NEUE DIMENSION VON RESPEKT

Diese Art von Support ist selten. Normalerweise sieht man Rapper, die sich gegenseitig batteln, featuren oder höchstens mal loben. Aber Kollegah geht hier einen Schritt weiter. Er positioniert sich nicht nur als Fan, sondern als jemand, der sich um das Wohlergehen eines Kollegen sorgt. Das ist ein starkes Signal, das die oft zitierten „Regeln der Straße“ um eine wichtige Komponente erweitert: Loyalität und Mitgefühl auch abseits des Business. Es zeigt, dass selbst die größten Figuren der Szene sich gegenseitig den Rücken stärken können, wenn es wirklich zählt.

Wir feiern diesen Move. Er zeigt, dass unter der rauen Oberfläche des Deutschraps ein Fundament aus Respekt und Solidarität existiert, das manchmal übersehen wird. Es ist keine Schwäche, Anteilnahme zu zeigen, sondern eine Stärke, die die Szene auf eine neue Ebene hebt. Kollegahs Worte sind ein Reminder, dass hinter jedem Hit und jeder Headline ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte steht. Und manchmal sind es genau solche Momente, die am meisten impacten.

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Wie seht ihr das? Ist Kollegahs Statement ein Game Changer für den Zusammenhalt in der Szene, oder gehört so viel Support unter Kollegen einfach dazu? Diskutiert mit uns im Forum!

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