Ikkimel & OnlyFans: „Habe gerne S*x“ – Cashflow auf eigene Faust
Ikkimel hat kürzlich die Bombe platzen lassen: Die Künstlerin, die innerhalb von nur zwei Jahren zur unumstrittenen Nummer eins im Deutschrap aufgestiegen ist, eröffnet einen eigenen OnlyFans-Account. Ihre Begründung? Ein direktes „Habe gerne S*x“, das keine Fragen offenlässt und die Diskussionen in der Szene sofort hochkochen lässt.
Der Aufstieg von Ikkimel war rasant und unaufhaltsam. Mit einer Mischung aus provokanten Texten, selbstbewusstem Auftreten und einem einzigartigen Drip hat sie sich ihren Platz als größte Rapperin gesichert. Ihre Musik sprengte konventionelle Erwartungen und machte sie zum Phänomen. Dass sie jetzt diesen Schritt wagt, ist für viele überraschend, für andere wiederum eine logische Konsequenz ihres kompromisslosen Weges.
MEHR ALS NUR PARA?
Dieser Move ist nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch ein Statement. In einer Branche, in der weibliche Artists oft auf ihre Optik reduziert werden, nimmt Ikkimel die Kontrolle selbst in die Hand. Sie monetarisiert ihre Sexualität auf ihren eigenen Bedingungen, ohne Umwege über Labels oder die üblichen Social-Media-Kanäle, die oft strenge Richtlinien haben. Für sie ist es eine weitere Einnahmequelle – Para, der direkt in ihre Tasche fließt – und gleichzeitig eine Erweiterung ihrer künstlerischen Persona, die schon immer Tabus gebrochen hat.
Die Reaktionen reichen von Applaus für ihre Selbstbestimmung bis hin zu Kritik, die den Schritt als Ausverkauf oder als Rückschritt für die weibliche Emanzipation im Rap sieht. Doch Ikkimel scheint das wenig zu kümmern. Ihr Fokus liegt auf Autonomie und dem Brechen von Erwartungen. Sie zeigt damit vielen, dass die Grenzen zwischen Musik, Content Creation und persönlicher Freiheit zunehmend verschwimmen. Es ist ein neuer Film, in dem Künstlerinnen und Künstler ihre Reichweite auf unterschiedlichste Weisen nutzen können.
NEUE SPIELREGELN IM GAME?
Was Ikkimel hier macht, ist eine klare Ansage an das Establishment und vielleicht sogar an die gesamte Popkultur. Sie nutzt ihre Bekanntheit, um ein Geschäftsmodell zu etablieren, das auf direkter Fanbindung basiert und die Zwischenhändler umgeht. Dieser Trend ist nicht neu, aber wenn eine Künstlerin von ihrem Kaliber ihn adaptiert, bekommt er eine ganz andere Tragweite. Es könnte andere Artists ermutigen, ähnliche Wege zu gehen und sich von traditionellen Monetarisierungsmodellen zu lösen. Gleichzeitig wirft es die Frage auf, wie sich die Wahrnehmung von Musikerinnen und Musikern verändert, wenn sie auch auf Plattformen wie OnlyFans präsent sind. Die Hall of Fame des Deutschraps könnte in Zukunft noch vielfältiger aussehen.
Ikkimel spielt ihr eigenes Spiel und hat damit schon immer Erfolg gehabt. Ob ihr OnlyFans-Profil ein kurzfristiger Hype oder ein langfristiger Pfeiler ihrer Karriere wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Sie hat die Szene erneut zum Reden gebracht und zeigt, dass sie sich nicht in Schubladen pressen lässt. Ihr Statement „Habe gerne S*x“ wird definitiv als prägnantes Zitat in die Annalen eingehen, das die Diskussion um weibliche Selbstbestimmung im Rap neu befeuert.
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Was denkt ihr über Ikkimels OnlyFans-Move? Ist das der logische nächste Schritt für eine selbstbestimmte Künstlerin oder überschreitet sie damit eine Grenze? Diskutiert mit uns im 10von10-Forum!