Yakary feuert „Arschgef*ckter Nichtsnutz“ gegen Kianush: Show oder Eskalation?

27.11.2025 · Szene

Yakary hat mal wieder einen rausgehauen, der sitzt. In einer kürzlichen Instagram-Story zerlegte er Kianush mit der Ansage „Arschgef*ckter Nichtsnutz“. Der Auslöser? Offenbar ein rund 20-minütiges Video, dessen Inhalt Yakary auf die Palme gebracht haben muss. Das ist kein kleiner Seitenhieb mehr, das ist eine Ansage, die direkt auf die Zwölf geht und die Frage aufwirft: Wie weit geht das noch?

Wer die beiden Artists verfolgt, weiß, dass die Luft zwischen ihnen schon länger dünn ist. Yakary ist bekannt für seine kompromisslose Art und scheut keine Konfrontation, wenn er sich im Film sieht. Kianush hingegen hat sich in der Vergangenheit oft eher zurückhaltend zu direkten Angriffen geäußert, was Yakary offenbar nur noch mehr provoziert. Diese neue Attacke über Social Media ist ein klares Signal, dass Yakary keine halben Sachen macht, wenn er sich angegriffen fühlt.

WAS STECKT HINTER DER WUT?

Die Frage ist immer: Ist das kalkulierter Beef, um Aufmerksamkeit zu generieren, oder brodelt da wirklich ein tieferer Konflikt? Bei der Wortwahl „Arschgef*ckter Nichtsnutz“ lässt sich kaum noch von PR-Stunt sprechen. Solche Lines sind persönlich und zielen darauf ab, den Gegner maximal zu demontieren. Es geht nicht mehr nur um musikalische Differenzen oder ein bisschen Stichelei, sondern um eine fundamentale Abneigung, die hier öffentlich zur Schau gestellt wird. Das 20-minütige Video, das Yakary als Anlass nennt, muss demnach Inhalte gehabt haben, die ihn bis ins Mark getroffen haben.

DER IMPACT AUF DIE SZENE

Solche Moves sind ein zweischneidiges Schwert. Einerseits generiert es massive Klicks und Gesprächsstoff. Das News-Feed läuft heiß, die Leute diskutieren, wer im Recht ist und wer am Ende die Oberhand behält. Andererseits verschiebt es die Grenzen dessen, was im Deutschrap als „normaler“ Beef durchgeht. Die Art und Weise, wie hier persönlich angegriffen wird, kann schnell dazu führen, dass die Stimmung vergiftet wird. Wir bei 10von10 feiern echten Rap, ehrliche Emotionen und auch die nötige Härte, wenn es sein muss. Aber die Grenze zur reinen Diffamierung ist oft schmal.

Wir sehen kritisch, wie schnell solche Auseinandersetzungen in eine Spirale geraten können, aus der es schwer ist, wieder herauszukommen. Manchmal braucht es diese Art von Aggressivität, um ein Statement zu setzen, keine Frage. Aber wenn es nur noch darum geht, den anderen mit aller Macht fertigzumachen, dann verliert auch der beste Beef seinen Reiz und wird zu einem unschönen Schauspiel. Die Zitate, die dabei fallen, bleiben hängen und prägen das Bild der Artists.

Ein solches Statement kann man nicht einfach ignorieren, ohne einen gewissen Gesichtsverlust zu riskieren. Ob er kontert, sich distanziert oder das Ganze aussitzen will, wird zeigen, wie ernst er die Lage nimmt. Eines ist sicher: Die Blicke der Szene sind auf die beiden gerichtet.

Was denkt ihr: Ist Yakarys Ansage gegen Kianush ein legitimer Move im Beef oder schießt er hier komplett übers Ziel hinaus? Diskutiert im Forum!

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