Gönergy vs. Bratee: MontanaBlack hinterfragt Capital Bras Millionen
Es war ein Paukenschlag, der kürzlich durch die Szene ging: Montanablack, selbst mit seinem Energydrink Gönergy am Start, hat die angeblichen Bratee-Verkaufszahlen von Capital Bra frontal angegriffen. Die Behauptung, Bratee hätte über 100 Millionen Einheiten abgesetzt, sei laut Monte reine PR. Eine Ansage, die direkt ins Herz des Deutschrap-Getränke-Business zielt.
Vor nunmehr vier Jahren startete mit dem Bratee der Eistee-Hype im Deutschrap. Capital Bra bewies den Fans, aber vor allem der Industrie, dass Artists nicht nur Musik, sondern auch Produkte mit massiver Reichweite verkaufen können. Der Erfolg war unbestreitbar und ebnete den Weg für unzählige Nachahmer – vom BraTee über Kollegahs Booster bis hin zu Shirin Davids DirTea. Jeder wollte ein Stück von diesem Kuchen, wo sich mit Getränken dicke Para machen lässt.
DAS GAME HAT SICH GEÄNDERT
Was wir hier sehen, ist mehr als nur ein Beef um Verkaufszahlen. Es ist ein Reality-Check für das gesamte Influencer- und Rap-Business. Die Zeiten, in denen eine goldene Schallplatte das Maß aller Dinge war, sind lange vorbei. Heute zählen Abonnenten, Reichweite und eben auch die realen Absatzzahlen von Lifestyle-Produkten. Montanablack, der mit Gönergy ebenfalls im Getränkemarkt mitmischt, weiß genau, wovon er spricht. Er spielt das Spiel der Transparenz und fordert sie von der Konkurrenz ein.
Wir bei 10von10 sehen das kritisch. Wenn ein Artist mit Millionenzahlen prahlt, die sich im Nachhinein als aufgeblasen erweisen, schadet das nicht nur dem Image des Einzelnen, sondern der Glaubwürdigkeit der ganzen Szene. Fans sind keine dummen Konsumenten, die alles schlucken. Sie wollen wissen, was Sache ist. Solche Diskrepanzen zwischen Behauptung und Realität können das Vertrauen nachhaltig zerstören und den ganzen Film um Künstlerprodukte als heiße Luft entlarven.
WAS WIRKLICH ZÄHLT
Am Ende des Tages geht es nicht nur darum, wer die lautesten Claims droppt, sondern wer am längsten im Geschäft bleibt. Ein starkes Produkt, ehrliche Kommunikation und eine loyale Community sind mehr wert als aufgeblasene Marketing-Blasen. Montanablacks Ansage ist eine klare Aufforderung, die Karten auf den Tisch zu legen und zu zeigen, welche Zahlen wirklich hinter den Erfolgsmeldungen stecken. Es ist ein Ruf nach mehr Authentizität in einem Markt, der oft von Hochglanz und Übertreibung lebt.
Dieser Schlagabtausch zwischen zwei der größten Namen im Entertainment zeigt, wie hart der Kampf um Marktanteile und Glaubwürdigkeit geworden ist. Ob Bratee die Zahlen nachlegen kann oder ob Montanablack hier einen Nerv getroffen hat, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Das Thema Verkaufszahlen wird uns in der Rap- und Influencer-Welt weiterhin beschäftigen.
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Was denkt ihr: Hat MontanaBlack mit seiner Kritik an Capital Bras Bratee-Zahlen recht, oder ist das nur ein weiterer Move im Kampf um die Vorherrschaft im Getränkeregal? Diskutiert mit uns im Forum!