Baba Saad: Schüsse auf Yakary – Die Szene muss reden

27.11.2025 · Szene

Die Nachricht von mutmaßlichen Schüssen auf Yakarys Zuhause hat die Szene in den letzten Tagen in Atem gehalten. Jetzt meldet sich ein Schwergewicht zu Wort, das man in solchen Debatten nicht oft hört: Baba Saad. Sein Statement ist unmissverständlich und zieht eine klare rote Linie.

Der Film um Yakary läuft schon länger. Von verbalen Auseinandersetzungen bis zu direkten Drohungen – die Eskalation war spürbar. Doch Schüsse auf ein Wohnhaus sind eine andere Liga. Das ist kein digitaler Beef mehr, das ist Realität, die niemand im Rap sehen will. Und genau hier setzt Saads Ansage an.

SAADS KLARTE KANTE – WAS BEDEUTET DAS?

Saad ist selbst kein Unbekannter, wenn es um harte Ansagen geht. Er hat eine Historie, die Respekt in der Szene genießt und weiß, wie man sich im Game behauptet. Wenn jemand wie er, der selbst weiß, wie man harte Worte wählt und sich in Konflikten behauptet, nun so deutlich Stellung bezieht und physische Gewalt gegen ein Zuhause verurteilt, dann hat das Gewicht. Er spricht von einer Grenze, die überschritten wurde, und das ist ein Signal, das gehört werden muss. Es geht nicht mehr um verbale Scharmützel oder digitale Pöbeleien, sondern um die Sicherheit von Menschen – und das betrifft nicht nur die Artists selbst, sondern auch ihr unbeteiligtes Umfeld.

DIE SZENE AM SCHEIDEWEG?

Wir bei 10von10 sehen das mit Sorge. Die permanente Suche nach der nächsten Eskalationsstufe hat ihren Preis. Was als „Promo“ beginnt und oft als Teil des „Unterhaltungswerts“ abgetan wird, kann schnell in eine Spirale münden, die niemand mehr kontrolliert. Saads Statement ist in diesem Kontext mehr als nur eine persönliche Meinung; es ist ein Weckruf an alle Beteiligten, die Konsequenzen ihrer Handlungen zu überdenken und die Verantwortung für ihre Reichweite zu erkennen. Die Diskussion darüber, wo die Grenze zwischen Battle-Rap und realer Bedrohung verläuft, ist längst überfällig. Wenn das Zuhause eines Künstlers zur Zielscheibe von Schüssen wird, dann ist der Punkt erreicht, an dem die Szene selbst handeln muss, um ihre Glaubwürdigkeit und vor allem die Sicherheit ihrer Akteure zu schützen. Solche Vorfälle werfen einen Schatten auf die gesamte Kultur.

Es braucht jetzt eine klare Positionierung gegen solche Taten, die das Fundament von allem, was Rap sein sollte, untergraben. Saads Worte sind ein wichtiger Anfang. Sie zeigen, dass es auch in einer als hart geltenden Szene noch Prinzipien gibt, die nicht verhandelbar sind und dass nicht jeder Beef bis zur letzten Konsequenz ausgetragen werden darf, wenn es um das reale Leben geht.

Mehr 10von10-Input: Rap-News-Übersicht.

Wie seht ihr das? Ist mit den Schüssen auf Yakarys Zuhause eine rote Linie überschritten worden, die auch alteingesessene Rapper wie Baba Saad zum Handeln zwingt? Diskutiert mit uns im Forum!

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