Mois: Döner-Comeback nach dem Absturz – Ein Neuanfang oder nur der nächste Move?

21.11.2025 · Szene

Mois ist zurück im Game, und das nicht mit einem neuen Banger, sondern mit einem Döner-Werbespot. Dieser Move schlägt Wellen in der Szene, denn erst vor wenigen Monaten galt der ehemalige Youtubestar nach einem krassen Absturz als hoffnungsloser Fall. Jetzt die Promo-Aktion für Fast Food – ein Statement oder reine PR?

Die Schlagzeilen über Mois waren lange düster. Sein Name stand für Skandale, für eine Karriere am Abgrund. Viele hatten ihn schon abgeschrieben, dachten, sein Film wäre durch. Dann der Satz: „Schwer sich zu kontrollieren“, der jetzt im Kontext des Döner-Spots eine ganz neue, ironische Bedeutung bekommt. Es ist bezeichnend, wie schnell sich das Blatt wenden kann, wenn der richtige Deal kommt.

WAS HINTER DEM DÖNER-MOVE STECKT

Der Auftritt in einem Werbespot ist für viele eine Brücke zurück ins Rampenlicht, ein Versuch, das Image aufzupolieren oder schlichtweg Para zu machen. Für Mois, dessen Drip in letzter Zeit eher unter die Räder kam, könnte dieser Döner-Deal ein pragmatischer Schritt sein. Es ist ein Signal: Er ist noch da, noch relevant genug für Marken, auch wenn seine Reputation gelitten hat. Man könnte es als cleveren Schachzug sehen, um langsam wieder Gesprächsstoff abseits der Negativschlagzeilen zu liefern.

Wir bei 10von10 sehen kritisch, wie schnell manch einer nach einem tiefen Fall wieder salonfähig wird. Ein Werbedeal ist kein Beweis für Rehabilitation oder Aufarbeitung, sondern primär ein Geschäft. Gleichzeitig muss man anerkennen, dass die Influencer-Welt keine moralische Instanz ist, sondern ein knallhartes Business. Wenn ein Artist die Reichweite hat, gibt es immer jemanden, der sie monetarisieren will. Und Mois hat immer noch eine Community, die sich auf solche Inhalte freut und ihn womöglich zurückfeiert.

NEUSTART ODER NUR DER NÄCHSTE GERINGE AUFWAND?

Die Frage bleibt: Ist das ein echter Neuanfang, ein erstes zaghaftes Zeichen, dass Mois an einem Comeback arbeitet, vielleicht sogar wieder Musik releast? Oder ist es einfach nur der nächste logische, risikoarme Move, um Präsenz zu zeigen und Einnahmen zu generieren, ohne sich inhaltlich groß anstrengen zu müssen? Die Szene hat schon oft genug gesehen, dass die öffentliche Wahrnehmung extrem kurzlebig ist. Was vor drei Monaten noch ein vernichtendes Urteil war, kann heute mit einem Schmunzeln über einen Döner-Spot beiseite gewischt werden. Die Messlatte für ein „Comeback“ scheint hier niedriger zu liegen, als so mancher sich wünschen würde.

Egal, wie man zu Mois und seinem Döner-Spot steht – es ist ein klares Zeichen, dass in der Welt der Content Creator und Influencer kaum jemand wirklich „weg“ ist. Solange Follower und Klicks generiert werden können, findet sich ein Weg zurück ins Rampenlicht, selbst wenn es durch die Tür einer Fast-Food-Kette geht. Es ist ein Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie Resilienz und Pragmatismus im Digital-Business funktionieren. Oder eben die Macht der Marke Mois, die auch nach dem „Absturz“ noch Zugkraft besitzt.

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Ist dieser Döner-Move ein cleverer Schachzug zur Reintegration, oder nur ein Zeichen dafür, dass man in dieser Branche nie wirklich weg ist, solange die Kasse klingelt? Diskutiert mit uns im Forum!

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