Manuellsen zerlegt TikTok-Todesgerücht: Wenn Klicks über Leichen gehen

20.11.2025 · Szene

Manuellsen lebt. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, musste der Essener Routinier kürzlich selbst klarstellen, nachdem auf TikTok ein Gerücht über seinen angeblichen Tod bei einem Autounfall die Runde machte. Ein heftiger Film, der zeigt, wie schnell Fake News viral gehen und reale Auswirkungen haben können.

Die Plattform, die bekannt ist für ihre Tanz-Challenges und kurzen Clips, lieferte diesmal eine Geschichte, die niemand hören wollte. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich das Gerücht, begleitet von dramatischen Bildern oder Spekulationen. Manuellsen, der sich über die Jahre einen Ruf als direkter und unmissverständlicher Sprachrohr erarbeitet hat, meldete sich daraufhin zu Wort, um den Wahnsinn zu beenden. Seine Botschaft war klar: Er ist am Leben und solche Falschmeldungen gehen zu weit.

WEN TRIFFT DIE VERANTWORTUNG?

Dieser Vorfall ist mehr als nur ein weiterer Beef oder ein Schlagabtausch im Netz. Er wirft ein grelles Licht auf die Mechanismen hinter viralen Trends und die skrupellose Jagd nach Klicks, bei der manche anscheinend keine roten Linien kennen. Wenn aus Sensationslust gezielte Falschinformationen entstehen, die sogar den Tod eines Rappers inszenieren, dann reden wir nicht mehr nur über Unterhaltung. Das ist ein absoluter Low-Blow, der nicht nur Manuellsen trifft, sondern auch die Integrität der gesamten Online-Kommunikation in Frage stellt.

Für uns ist klar: Solche Moves sind kein Banger, sondern einfach nur daneben. Die Leichtigkeit, mit der auf TikTok oder anderswo Gerüchte gesät werden, hat sich längst verselbstständigt. Es braucht keine Verifizierung, keine Quellen, nur genug Reichweite und schon wird aus einer bösen Spekulation eine vermeintliche Wahrheit. Dass ein Künstler seine eigene Lebendigkeit beteuern muss, weil irgendwer sich einen kranken Spaß erlaubt, ist ein trauriger Höhepunkt dieser Entwicklung. Das ist der Punkt, wo die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten werden und es um Rufschädigung, oder schlimmer, um psychische Belastung geht.

KLICKS UM JEDEN PREIS?

Manuellsen hat mit seiner unmissverständlichen Reaktion gezeigt, dass er sich das nicht bieten lässt. Gleichzeitig ist dieser Fall eine Warnung an alle Content-Creator und User: Die Macht, Inhalte zu verbreiten, bringt eine Verantwortung mit sich. Es geht nicht nur darum, was schnell viral geht, sondern auch darum, was wahr ist und welche Konsequenzen Worte oder eben Falschmeldungen haben. Die Szene ist schnelllebig, aber manche Dinge sollten über dem Spiel der Algorithmen stehen.

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Was denkt ihr über solche viralen Todesmeldungen? Ist das die Schattenseite der Social-Media-Ära oder gehört so etwas zum digitalen Film dazu? Diskutiert mit uns im Forum!

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