Loredana und Ewa: Antifeminismus im Clubbeat?
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Der Track „IHR MÖCHTEGERN“ von Loredana und Ewa hat in den letzten Tagen für viel Aufsehen gesorgt. Der Song, der auf den ersten Blick wie ein feministischer Hymne wirkt, hat bei genauerem Hinsehen eher das Gegenteil zur Folge: Er perpetuiert das Slutshaming und stellt Frauen gegen Frauen.
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Die beiden Künstlerinnen, die sich selbst als feministisch bezeichnen, haben mit diesem Track eher das Gegenteil erreicht. Der Song ist ein perfektes Beispiel dafür, wie das Patriarchat Frauen auseinanderdividieren und gegen sich selbst ausspielen kann. Anstatt sich gegen die Unterdrückung durch Männer zu wehren, richten sie ihre Wut gegen andere Frauen.
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WAS HINTER DEM MOVE STECKT
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Es ist offensichtlich, dass der Track nicht nur ein Musikstück ist, sondern auch ein Marketing-Gag. Die beiden Künstlerinnen haben mit diesem Song eine Diskussion ausgelöst, die sie selbst nicht wirklich führen wollen. Sie haben sich auf die einfache Art und Weise entschieden, Kontroversen zu schüren, anstatt sich mit den wirklich wichtigen Themen auseinanderzusetzen.
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Der Track ist auch ein Beispiel dafür, wie die Musikindustrie Frauen ausnutzt, um Geld zu verdienen. Die Künstlerinnen werden als feministische Ikonen verkauft, obwohl sie in Wirklichkeit eher das Gegenteil vertreten. Es ist ein perfektes Beispiel für die Kommerzialisierung des Feminismus.
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WAS PASSIERT HINTER DEN KULISSEN?
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Hinter den Kulissen gibt es sicherlich viele Menschen, die an diesem Track beteiligt waren. Von den Produzenten bis hin zu den Managern, alle haben sie ihren Anteil an diesem Song. Es ist jedoch offensichtlich, dass keiner von ihnen wirklich an den feministischen Idealen interessiert ist, die sie vertreten. Sie sind nur an dem Geld interessiert, das sie mit diesem Song verdienen können.
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Der Track ist auch ein Beispiel dafür, wie die sozialen Medien die Musikindustrie beeinflussen. Die Diskussionen, die um den Song entstanden sind, haben ihn nur noch bekannter gemacht. Es ist ein perfektes Beispiel für die Macht der sozialen Medien, wenn es um die Vermarktung von Musik geht.
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Der Kern des Problems ist, dass der Track nicht nur ein Musikstück ist, sondern auch ein Symbol für die Unterdrückung von Frauen. Er zeigt, wie Frauen gegen Frauen ausgespielt werden und wie das Patriarchat von dieser Dynamik profitiert. Es ist ein perfektes Beispiel für die Notwendigkeit, sich mit den wirklich wichtigen Themen auseinanderzusetzen, anstatt sich auf die einfache Art und Weise zu vermarkten.
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